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Willkommen bei Wäli
Tschernobyl 30 Jahre danach PDF Drucken E-Mail

Am 26. April 1986, um etwa 2 Uhr morgens havarierte das Kernkraftwerk in Tschernobyl. Es war der Start zu einer beispiellosen Katastrophe, welche bis heute Auswirkungen zeigt. Mein Essay dazu rekapituliert und kommentiert das Ereignis.

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kreatives Umverteilen von Geld PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Montag, den 04. April 2016 um 18:59 Uhr

Wäli „Das Grundeinkommen ist die humanistische Antwort auf den technologischen Fortschritt“ sagt ein Initiant des bedingungslosen Grundeinkommens. Ich glaube, diese Initiative ist die kommunistische Antwort auf die zunehmende Kritik der arbeitenden Bevölkerung an unserer aufgeblasenen sozialen Wohlfahrt.

Die angeblich „angemessenen“ Beträge (gemäss Initianten als Kulturimpuls zu verstehen) rechnen sich! Zwei Personen mit zwei Kindern erhalten 6250 CHF, bedingungslos. Dass darauf noch Steuern zu entrichten wären, ist dem Initiativtext nicht zu entnehmen. Der Schweizer Sozialstaat wird ins unermessliche ausgebaut! Dass das nicht zu finanzieren ist, wundert keinen. Genau so wenig überrascht die Initiativ-Prominenz: Ein Sammelsurium an Figuren, welche sich ihr Leben lang bei der öffentlichen Hand „bedient“ haben.

Das Problem ist nicht diese Initiative an sich, sondern, dass offenbar die Kreativität, neue Mechanismen zur Umverteilung von Geld zu erfinden, grenzenlos ist. Um jeden Preis will man die Arbeiterschaft ausnehmen, um alles wieder an Leute zu verteilen, welche mit ihrem sozio-kulturellen Irrsinn glauben, die Welt zu verbessern. Allerdings nur mit philosophieren, weniger mit ehrlicher Arbeit!

Ich für meinen Teil durfte mein ganzes bisheriges Leben lang arbeiten und ich habe Freude daran. Dass wir Büezer jetzt eine neue Form des Sozialschmarotzertums finanzieren sollen, kommt überhaupt nicht in Frage! Glücklicherweise können hoffen, dass die Initianten am Stimmvolk scheitern werden.

 
Fahrtenregime Luzern Süd PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Sonntag, den 21. Februar 2016 um 18:54 Uhr

Wäli Die Ideen zur Verkehrsgestaltung Luzern Süd kann man nur als kompletten Humbug bezeichnen.  Mit Barrieren, Parkplatzminimierungen oder Fahrtenmodellen will man den Individualverkehr in die Knie zwingen. Anstatt, dass man kreative Verkehrsmodelle entwickelt, lässt „Links-Grün“ in der Agglomeration Luzern nichts unversucht den öffentlichen  Verkehr bis zum geht nicht mehr auszubauen! Der Widersinn gipfelt darin, dass man mit der Verbannung des Individualverkehrs gleichzeitig die grösste Finanzquelle für den OeV trockenlegt. Andererseits ist vorauszusehen, dass sich der Verkehr dank der zunehmenden Einschränkungen in den verbliebenen, „offen“ Zonen noch schneller  verdichtet und zu Problemen führen wird. Die Strassen bleiben verstopft und werden den OeV, wie den Langsamverkehr, behindern.

Der Staat will den Bürger bevormunden wie er sich fortzubewegen hat und ihm die Zufahrt zu gewissen Zonen verbieten. Die geplanten Einschränkungen in der Nutzung individueller Verkehrsmittel sind ein Bruch unsres verfassungsmässigen Rechts auf Bewegungsfreiheit. Dies ist rechtsstaatlich höchst bedenklich! Bleibt zu hoffen, dass es in Luzern noch einige vernünftigere Politiker gibt, als jene, welche die sich bisher in den Medien zum Thema Verkehrsplanung Luzern Süd geäussert haben. Sie haben es in der Hand, Pläne wie jetzt vorgestellt, zu bekämpfen.

 

21.02.2016 Neue Nidwaldner Zeitung

 
Uralt Infrastruktur gefährdet uns PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Dienstag, den 08. März 2016 um 18:56 Uhr

Wäli Das Stromunternehmen Alpiq rentiert nicht mehr. Nachdem die Firmenleitung es jahrelang verschlafen hat die Altlasten des Unternehmens aufzuarbeiten, kommt nun das Frankenschöckli gelegen, die Firma umzubauen. Die zukunftsträchtige Wasserkraft soll abgestossen und die Atomkraftwerke sollen verstaatlicht werden. Jetzt, wo das Schweizer Parlament der Atomindustrie einen Persilschein mit unbegrenzter Gültigkeit ausgestellt hat, kriegt Alpiq kalte Füsse und will die Technik- und Kostenrisiken an den Steuerzahler auslagern. Das alleine zeigt zu welch verantwortungslosem Handeln Politik und Wirtschaft gemeinsam fähig sind.

Es geht nicht an, dass Hochrisikotechnologien, betrieben mit Uralt-Infrastruktur uns als Gesellschaft gefährden. Noch viel stossender ist aber, dass die Führungsverantwortlichen, welche stets ihre Fachkompetenz unterstrichen haben, jetzt versuchen, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Sie wollten Verantwortung übernehmen und haben dies zur Genüge betont. Deshalb muss man jetzt die Kraftwerksbetreiber dazu zwingen ihre Altlasten selbst zu tragen, notfalls mittels persönlicher Haftung durch jene Manager, welche sich Millionensaläre haben zahlen lassen!

 

8.03.2016 Neue Nidwaldner Zeitung

 
Heiratsstrafe PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Wäli   
Mittwoch, den 17. Februar 2016 um 18:52 Uhr

Wäli Zur Entscheidungsfindung in Sachen Abstimmung über die „Volksinitiative für Ehe und Familie“ habe ich mal ein wenig gerechnet. Resultat: Bei einem Haushaltseinkommen von 70000 CHF (Netto) zahlt ein Ehepaar 70% weniger Bundessteuer als eine alleinstehende Person. Die Heiratsstrafe ist also ein veritables Märchen!

Gemäss Abstimmungsbüchlein fordert die Initiative: „Keine Diskriminierung aufgrund des Zivilstandes“. Wäre das so, sollte man vielleicht besser mal den Fokus auf die Alleinstehenden legen. Diese werden neben der Bundessteuer auch bei den Kantons- und Gemeindesteuern deutlich mehr belastet, nicht zuletzt wegen den  verminderten Abzugsmöglichkeiten. Es gibt keine Heiratsstrafe, aber mit Sicherheit eine Diskriminierung des Zivilstandes „ledig“!

 

17.02.2016, Neue Nidwaldner Zeitung

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. April 2016 um 18:56 Uhr
 
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