<![CDATA[Waelis - Blog]]>Sat, 17 Nov 2018 09:46:32 +0100Weebly<![CDATA[Nidwalden zahlt zuviel NFA]]>Thu, 16 Aug 2018 22:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/nidwalden-zahlt-zuviel-nfaGemäss Medienberichten haben die Geberkantone in den letzten 10 Jahren insgesamt über 1.5 Milliarden Franken zu viel in den NFA einbezahlt. Der Kanton Nidwalden hat so fast 30 Millionen verloren!
Die Nidwaldner Regierung hat dieses faule System nie letzter Konsequenz bekämpft. Man hat im vollen Bewusstsein Teil eines unvorteilhaften Berechnungsalgorithmus zu sein, immer brav bezahlt. Die Bemühungen, das System zu ändern, waren wage und von einer Konfrontation mit Bern (z.B. Einfrieren des NFA Betrags) ist man weit entfernt. Im Gegenteil! Alljährlich hört man die gleiche Leier: Leider sind die Beträge wieder gestiegen und wir müssen dieses Geld jetzt halt irgendwie beschaffen.
Die Nidwaldner Standesinitiative (https://www.parlament.ch/…/rat…/suche-curia-vista/geschaeft…) zum Thema NFA ist im Parlament legendär gescheitert und dem auf dem Tisch liegenden Kompromiss dürfte es wohl ähnlich gehen. Sollte dieser wieder erwarten doch angenommen werden, soll Nidwalden etwa 1.5 Mio. Franken weniger berappen müssen. Das ist lächerlich, wenn man bedenkt, dass in den letzten 10 Jahren, jährlich im Durchschnitt 3 Mio. zu viel bezahlt wurden!
Wichtig zu wissen ist: Bern als Nehmerkanton machte 2016 einen Gewinn von 221 Mio. Franken, das Wallis 42 Mio., beide haben aber im Folgejahr sogar noch höhere NFA Beiträge erhalten.
Hinsichtlich der anstehenden Budgetdebatte im Landrat muss nun Druck aufgebaut werden. Wollen wir Nidwaldner Steuerzahler weiterhin als Milchkuh für Gewinn schreibende Subventionsempfänger herhalten? Fakt ist, selbst der angestrebte Kompromiss wird daran kaum merkbar was ändern.
Was gedenkt die Nidwaldner Regierung nun zu tun, da sich herausgestellt hat, dass sie jahrelang über den Tisch gezogen wurde? Fordert sie dieses Geld vom Bund zurück? Konsequenterweise müsste sie dies tun. 
Als kritische Nidwaldner stehen wir in der Pflicht, dies von der Nidwaldner Regierung einzufordern. Wir dürfen gespannt sein, wie das Gremium auf diese Erkenntnisse reagiert.

Kritisches Nidwalden, Wäli Kammermann

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<![CDATA[Da kommt einem die Galle hoch]]>Thu, 26 Jul 2018 20:31:18 GMThttp://www.wae.li/blog/da-kommt-einem-die-galle-hochEs ist schon erstaunlich wie unser Asylsystem ad absurdum geführt wird. Ein angeblich papierloser Eriträer, mit abgewiesenem Asylantrag, beschäftigt die Gerichte durch alle Instanzen hindurch. Der Gipfel ist, dass er nicht einmal für die Kosten aufkommen muss, das sei zu umständlich, befindet das Bundesgericht.
Ganz ehrlich: als Steuerzahler kommt einem da die Galle hoch! Unser Asylsystem ist offenbar ausser Stande Abweisungsentscheide durchzusetzen und lässt munter den Bürger die Not- oder Sozialhilfe und Prozesslawinen finanzieren. Als Schweizer Bürger hingegen wird einem bei praktisch jedem Behördengang die Gebührenordnung unter die Nase gehalten.
Dass dieser Herr nicht gehen will kann ich verstehen. So schön wie hier hat er es nirgendwo mehr! Dass er sich an die Rayon Einschränkung hält, glaubt Abteilung für Migration wohl selbst nicht. Es ist nicht von Bedeutung, ob sein angebliches Herkunftsland (welches der Asylant offenbar trickreich verschleiert) ein Rückübernahmeabkommen hat. Die Schweiz ist sozusagen nie Ersteinreiseland und Folge dessen hat man die Möglichkeit, diesen Migranten ins Land der ersten Einreise auszuschaffen.
Man kann nur mutmassen, weshalb das Schweizer Asylsystem sich mit wiederholenden Absurditäten beschäftigt. Aber scheinbar ist es für gewisse Beteiligte ziemlich lukrativ, sich vom Staat für diese Leerläufe unterhalten zu lassen. Somit deckt sich auch das wahre Problem auf: Wir haben uns eine regelrechte Sozialindustrie geschaffen. Diese lässt nichts unversucht, sich vom Steuerzahler Mittel zu beschaffen. Lösungsorientiertes Arbeiten ist oft nicht das Ziel. Das Asylwesen ist dabei ein leuchtendes Beispiel.
Die, welche wirklich ein Recht auf Schutz in unserem Land hätten, werden kaum mehr erkannt. Wir Bürger zeigen zunehmend auch solchen Asylsuchenden die kalte Schulter. Man kann nur an die Behörden appellieren den Asyl-Saustall endlich aufzuräumen. Ansonsten werden genau die am meisten darunter leiden, welche es eigentlich nicht verdient hätten.

Nidwaldner Zeitung

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<![CDATA[Hornlauf 2018]]>Sat, 30 Jun 2018 22:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/hornlauf-2018Geschafft, einmal mehr! Zum 15. Mal durfte ich den Hornlauf erfolgreich beenden. Ok: ich renne jeweils weit weg von den Pokalen. Aber: Who cares!  Der vom Skiclub perfekt organisierte Anlass hat auch bei mir Tradition und es ist jeweils ein Genuss Teil davon zu sein.
Einziger Wermutstropfen: Die Stanserhorn-Bahn hat, wen wunderts, völlig versagt. Offenbar haben Asiatische Touristen eine höhere Priorität als die Sportler mit Ihren Angehörigen. Viele mussten wegen dem unsäglichen Boarding-Pass System einen beträchtlichen Fussmarsch machen oder ewig warten. Die Touris durften derweil an ihren reservierten Tischen speisen.
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<![CDATA[Absichten der Tempo 30 Lobby]]>Thu, 07 Jun 2018 22:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/absichten-der-tempo-30-lobbyLärmphobiker und Pseudo-Sicherheitsfanatiker legen sich derzeit massiv ins Zeug und stilisieren in blumigen Worten Tempo 30 als das ultimative Mittel zur Lösung aller Probleme hoch.
In Beckenried und Stans kennen wir diese unsägliche Beschränkung nun seit Jahren. Schon vor der Einführung konnte keiner einen Nachweis für eine Verbesserung der Sicherheit in diesen Zonen erbringen. Schlicht deswegen, weil sie nie Unfall Hotspots waren. Spannend ist aber, dass der partielle Wegfall von Fussgängerstreifen sogar das Gegenteil bewirkte und die, welche man am meisten schützen wollte, nämlich Kinder, nicht mehr erkennen konnten, wo sie gefahrlos über eine Strasse kommen. Gleichzeitig wird der Nachwuchs in Veloanhängern auf Auspuffhöhe vergiftet. Das ist offenbar für 30er Lobbyisten kein Problem.
Es stimmt, dass das Fahren von 30 km/h den Lärm gegenüber 50 km/h um ca. 4 dB vermindert. Wahr ist aber auch, dass vor Tempo 30 die in Stans gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit bei 42 km/h gelegen hat. Die Geräuschreduktion liegt also in der Realität maximal bei 2 dB. In Beckenried ist dies aufgrund der Verkehrsführung nicht anders. Das Bundesamt für Strassen hat eine Liste veröffentlicht, gemäss derer Flüsterbeläge innerorts Geräusche um 4-9 dB verringern, ohne Temporeduktion. Da in fast jeder Gemeinde Nidwaldens munter an den Strassen gepflastert wird, ist es problemlos möglich, diese Beläge zugunsten von Lärm geplagten einzubauen, mit unwesentlichen Mehrkosten. Dass gewisse Votanten offenbar Sportwagen- bzw. Töffhasser sind, ist wohl eher eine Neid-Geschichte, als ein Lärmproblem.
Interessant ist: Weder Sicherheitsargumente, noch Lärmverminderungen rechtfertigen innerorts eine Temporeduktion. Man muss mutmassen, dass hier noch ganz andere Ziele im Verborgenen liegen: Die Tempo 30 Lobby will als Fernziel in ganzen Städten und Dörfern den motorisierten Individualverkehr verbieten. Da gilt es Einhalt zu gebieten. Mit einem Lärmsanierungs-Projekt dürfen solche Machenschaften nicht unterstützt werden. Wir brauchen definitiv keine neuen Spielplätze auf unseren Strassen.
Ich  schliesse meinen Leserbrief mit einem Tipp: Wer Ruhe und Erholung sucht, soll in die Natur gehen. Ein Spaziergang in Wald oder auf Wiese, Tiere anschauen, wandern, joggen, biken…. Glauben Sie mir, Sie tanken mehr Lebensqualität auf, als im Stanser-Stau-30er den lauten Sportwagenverkehr zu beobachten!

​Nidwaldner Zeitung
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<![CDATA[Märtyrerrolle]]>Mon, 09 Apr 2018 22:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/maertyrerrolleIm Interview mit Roger Schawinski zu seinem neuen Buch „Verschwörung“ ist zu lesen: Zitat: „Bei Daniele Ganser bin ich fast sicher, dass er tatsächlich glaubt, was er sagt und von seiner Märtyrerrolle überzeugt ist.“ DAS (!) glaube ich von Roger Schawinski auch.

​Nidwaldner Zeitung
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<![CDATA[Freitodbegleitung ist eine vernünftige Option]]>Sun, 08 Apr 2018 22:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/freitodbegleitung-ist-eine-vernuenftige-optionIm Leserbrief von Johann und Eva Köpfli ist zu lesen, dass die heutige Auffassung der Freitodbegleitung „aus christlicher Sicht keine Antwort auf die existentielle Not des leidenden Menschen“ sei. Was genau ist denn die Antwort?
Ist es wirklich „transzendentaler Lebenssinn“ Menschen Leidenswege bis hin zum natürlichen Tod durchschreiten zu lassen, nur weil ein Teil christlich orientierter Zeitgenossen die Rückbindung an Gott als einzigen Entscheidungsträger über Leben und Tod sehen? Ich glaube nein. Selbstverständlich ist es jedem Christen selbst überlassen, ob er den von seinem Gott vorgezeichneten Weg gehen möchte. Herr und Frau Köpfli verkennen aber, dass ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung nicht streng oder gar nicht christlich gläubig ist. Dort hat die göttliche Entscheidungsgewalt keinen Einfluss oder ein solcher wird zumindest nicht wahrgenommen.
Ist es wirklich verwerflich, selbst über sein Leben entscheiden zu wollen? Nein, ganz klar nicht. Wir sollen, können und müssen Eigenverantwortung übernehmen. Die Wahrnehmung der legalen Möglichkeit zum Freitod eines (mündigen) körperlich oder seelisch kranken Menschen ist weder feige noch eine „Normalisierung auf der schiefen Ebene“. Es ist wahrscheinlich in den meisten Fällen einfach der pragmatische Entscheid sich selbst und seinem Umfeld einen unsäglichen Leidensweg ersparen zu wollen. Der Tod eines geliebten Menschen ist schon schwer genug und ich bin überzeugt, dass eine Gott konforme Sterbebegleitung über Wochen und Monate hinweg diesen kaum erträglicher macht.
Ich persönlich finde eine Freitodbegleitung, welche gesetzlichen Regeln unterstellt ist, eine vernünftige Option. Es wird sichergestellt, dass kein Missbrauch passiert und trotzdem ermöglicht, dass man freiwillig (!) eine finale Entscheidung fällen kann. Ein Verbot würde, wie man im umliegenden Ausland sieht, Sterbewillige zu illegalen Handlungen drängen. Dieser Weg ist mit Sicherheit auch nicht besser.

​Nidwaldner Zeitung
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<![CDATA[Behörden in der Pflicht]]>Tue, 06 Mar 2018 23:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/behoerden-in-der-pflichtDer Kanton Nidwalden möchte die Pendlerströme untersuchen. Weil angeblich die Daten dazu fehlen,  sollen die Strukturerhebungsdaten des Bundes von rund 1000 ausgewählten Nidwaldnerinnen hinzugezogen werden. Diese seien ja auch «relativ genau». Das erstaunt. Die Informationen fehlen nämlich keineswegs. Jährlich liefern die Nidwaldner dem Kanton eine Steuererklärung ab. In dieser macht jeder Pendler sehr genaue (!) Angaben zu Arbeitgeber, Arbeitsort und mit welchem Verkehrsmittel er pendelt. Und neuerdings ist das Ganze gar elektronisch erfasst! Wieso kommt man nicht auf die (eigentlich naheliegende) Idee diese Daten auszuwerten?
Die Pendlerströme zu analysieren ist durchaus sinnvoll. Spannend ist allerdings, dass jeweils nur von OeV -Strömen gesprochen wird. Der Individualverkehr ist scheinbar kein Thema. Wenn dann von VCS Exponenten auch noch behauptet wird, das Geld für Ausbauten wäre ja vorhanden, stellt sich die Frage, weshalb man dann den individuell Pendelnden die Steuerabzüge zusammenkürzt. Vor zwei Jahren wurde noch mit der desaströsen Finanzlage des Kantons argumentiert. Woher kommt denn dieses Geld plötzlich?
Nidwalden ist ein Pendlerkanton, das ist nicht neu. Es geht aber nicht an, dass der Kanton Geld, welches er den motorisiert Pendelnden wegnimmt, in den OeV Ausbau umverteilt. Als Bürger (und Pendler) sehe ich die Behörden in der Pflicht, alle gleich zu behandeln. Weshalb tun sie das nicht?

Nidwaldber Zeitung
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<![CDATA[Hoffen sie, dass sich Staus selber auflösen?]]>Wed, 03 Jan 2018 23:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/hoffen-sie-dass-sich-staus-selber-aufloesenWas die beiden Landräte Andreas Gander und Hans Peter Zimmermann zur Diskussion bringen ist in der Tat nicht neu. Die Verkehrslage in Stans ist denn auch ein täglicher Spiessrutenlauf für alle Beteiligten. Die Gründe dafür liegen allerdings nicht alleine im stetig zunehmenden Platzbedarf des Verkehrs. Hauptverantwortlich ist die Unfähigkeit von Zentralbahn, Gemeinde und Kanton sich zusammenzusetzen und ihre Projekte zu koordinieren. Ein Paradebeispiel haben wir in Dallenwil erlebt, als kurz nach einem Totalumbau des Bahnhofs der Verkehrsknoten bei der Einfahrt in die Kantonsstrasse in einen Kreisverkehr umgewandelt wurde. Die nicht vorhandene Koordination zwischen den Beteiligten hat dazu geführt, dass der Bahnübergang noch heute eine Verkehrsbehinderung und ein Sicherheitsrisiko darstellt. Meine eigens eingebrachte Projektstudie mit einer Unterführung wurde damals von Kanton und Gemeinde als zu teuer und nicht sinnvoll abgetan.
Hätte Gemeinde, Kanton und Zentralbahn rechtzeitig zusammengearbeitet, wäre Dallenwil heute staufrei und sicher an die Kantonsstrasse angeschlossen.
 
Wahrscheinlich haben die Postulanten recht: Es wird nicht einfach, ein Tieferlegungs-Projekt zu lancieren. Wäre dem so, hätte es in der Vergangenheit genügend Möglichkeiten dazu gegeben. Dies ist nicht alleine eine Geldfrage. Der fehlende Wille zur Zusammenarbeit der Beteiligten produziert Leerläufe. Man wird den Eindruck nicht los, dass dies Einzelnen auch ganz gelegen kommt: Der Kanton und gewisse Gemeinden haben in den letzten Jahren nicht wenig dafür getan, den Individualverkehr einzubremsen und einem diesen zum Verleiden zu machen. Vielleicht agiert man ja nach dem Prinzip Hoffnung: Wenn es dann dereinst die individuell fahrenden Verkehrsteilnehmer genügend zermürbt hat, lassen sie ihre Motorfahrzeuge zu Hause und die Staus lösen sich von selbst auf. Wir werden sehen.

Nidwaldner Zeitung
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<![CDATA[LZ druckt bei TA Media]]>Fri, 10 Nov 2017 23:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/lz-druckt-bei-ta-mediaDie (sda) Meldung, dass die LZ ihre Regionalausgaben künftig bei Tamedia druckt, ist interessant. Seit dem die NZZ die «Luzerner Zeitung» übernommen hat, verliert unsere Regionalzeitung immer mehr den Bezug zur Zentralschweiz. Die Zusammenlegung der publizistischen Leistung, die Harmonisierung des Layouts zu einem NZZ-Medien-Einheitsbrei oder die Verlagerung von Stellen weg aus der Zentralschweiz (z.B. Korrektorat nach Bosnien), zeugen von wenig regionalem Spürsinn. Dass nun das Drucken der Zeitung auch noch weg verlegt wird, ist eine logische Konsequenz der NZZ Handlungsweise. Das Stammhaus zieht die Wertschöpfung aus der Innerschweiz ab!
Als Zentralschweizer blutet einem das Herz zu sehen, wie ein regionales Traditionsblatt verzürchert wird. Es ist ein schwacher Trost, dass die Abopreise jetzt dank den ganzen eingesparten Produktionskosten sinken werden!

​Nidwaldner Zeitung
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<![CDATA[Fluglärm hat massiv abgenommen]]>Thu, 09 Nov 2017 23:00:00 GMThttp://www.wae.li/blog/fluglaerm-hat-massiv-abgenommenWenn man der Aussage einer Ennetbürger Gemeinderätin Glauben schenken darf, finden gemäss ihren Insiderinformationen heute bereits 18000 Flugbewegungen auf dem Airport Buochs statt. Da erscheinen ihre Ängste einer Immobilienabwertung in einem ganz anderen Licht, als in besagtem Leserbrief dargestellt. Die Immobilien müssten dann nämlich bereits heute wegen des vielen Lärms tiefer bewertet sein. Sind sie es nicht, dann wäre die Bewertung falsch (es sei denn, man hätte darauf spekuliert, dass nach einer allfälligen Reduzierung des Flugbetriebs eine Wertsteigerung erfolgt).
 
Wer mit Sicht auf einen Flughafen sein Haus baut und sich ab dessen Emissionen stört, kann gerade so gut auch unter einen Wasserfall stehen und glauben er werde nicht nass. Wer den militärischen Flugbetrieb noch erlebt hat weiss, dass der Lärm in den letzten 30 Jahren massiv abgenommen hat. Also genau das Gegenteil dessen, was die Gegnerschaft behauptet. Gewisse Belastungen durch die Fliegerei sind nicht zu vermeiden. Aber: Niemand der sich darob stört, ist gezwungen eine Immobilie in der Flugschneise zu erwerben.
Sollte die oben genannte Zahl stimmen und die Belastung tatsächlich um lediglich 10% steigen, dann scheint es schon fast lächerlich eine Zunahme von Lärmemissionen überhaupt zu diskutieren. Es erstaunt nur, dass der Gemeinderat in Ennetbürgen das nicht schon selbst erkannt hat.

​Nidwaldner Zeitung
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